| Annatina Graf | |
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| Ausstellung der Fontana-Gränacher Stiftung | |
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Annatina Graf Die Fontana-Gränacher Stiftung, von der Schweizer Plastikerin Annemie Fontana (1925-2002) testamentarisch errichtet, vergibt jährlich einen hochdotierten Kunstpreis von CHF 20.000. Die in Solothurn tätige Künstlerin Annatina Graf wurde 2007 von der Jury ausgewählt. Nun zeigt eine Ausstellung im ehemaligen Atelier der Stifterin Werke der 1965 in Zürich geborenen Bündner Künstlerin aus den Jahren 2006 bis 2008. Gleichzeitig werden – letztmals im Atelier Annemie Fontana, das auf Ende Jahr aufgelöst wird - Druckgraphik und Plastiken der Stiftungsgründerin ausgestellt. Annatina Graf bezieht die Motive aus ihrer unmittelbaren Umgebung. Dabei sind es die Wechselwirkungen von Körper, Raum und Zeit, die die Künstlerin in ihren Bildern, Videos und Installationen interessieren. Themenschwerpunkte sind Erinnern und Vergessen – Begriffe, die derzeit nicht nur in der bildenden Kunst, sondern auch in der Literatur und im Theater hochaktuell sind. Dabei wirkt Annatina Graf nicht analytisch, sondern vielmehr neugierig – auf Momente, Geschichten, Stimmungen, Persönliches wie Kollektives, ja, auch auf die eigene Identität. Bildserien wie Souvenir d’été oder Blütezeit, übrigens stets nach Vorlagen von Fotos gemalt, entpuppen sich deshalb in ihrer Aussage als hintergründig-vielschichtige Suche nach Wahrnehmung. Dabei verwebt die Künstlerin Bewegung, Vergänglichkeit, Bewusstsein und Erinnerung zu fliessenden Realitäten, die stets Raum für (fiktive) Veränderungen offen lassen. Annatina Graf hat in den letzten drei Jahren etwa im Kunstmuseum Solothurn, dem Bündner Kunstmuseum und dem Berner Kunstmuseum ihre Arbeiten gezeigt. 2008 ist ihr der Förderpreis der Regiobank Solothurn zugesprochen worden. Irene Stoll, Kunsthistorikerin und Stiftungsrätin der Fontana-Gränacher Stiftung
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