Annatina Graf
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Tage (21.02.09). 2009. Acryl auf Baumwolle. 40 x 50 cm.
Tage (22.05.11). 2011.
Acryl auf Baumwolle.
40 x 50 cm.

Annatina Graf. Tage (31.01.10), Acryl auf Baumwolle, 40 x 50 cm.
Tage (31.01.10). 2011.
Acryl auf Baumwolle.
40 x 50 cm.


Malerei

Tage

"Um die Vergangenheit in Form eines Bildes wachzurufen, muss man vom gegenwärtigen Tun abstrahieren können, muss man dem Nutzlosen einen Wert geben können, muss man träumen wollen."
Henri Bergson. "Materie und Gedächtnis. Eine Abhandlung über die Beziehung zwischen Körper und Geist." Erstauflage Paris 1896.

"Kunst zu schaffen ist für Annatina Graf existentielle Notwendigkeit, d.h. beim Malen ist sie ganz bei sich, gibt sich auch ganz in die Malerei hinein. Folglich geben die Bilder auch unterschwellig Auskunft darüber, was sie im Innern beschäftigt. Das hat nichts mit therapeutischem Gestalten zu tun als vielmehr mit einem bei ihr stark ausgeprägten genuinen Impetus, der das einst selbst Erlebte, Gesehene und Gefühlte mit den Gegebenheiten der gegenwärtigen Wirklichkeit in einen ständigen Dialog treten lässt. Im Laufe der letzten Jahre haben sich ihre Bezugspunkte jedoch verschoben. Während sie in ihrer umfangreichen Serie „erinnern“ ihre zum Malen wichtige innere Anteilnahme mittels älterer Fotos ihrer Kinder Andri und Laura evozierte, setzt sie sich in ihren gegenwärtigen „Tage“-Bildern mit alltäglichen Situationen und ihr zufallenden Ansichten auseinander, welche bei ihr auf so viel Resonanz stiessen, dass sie diese fotografisch festhielt. (...)" weiterlesen

Roswitha Schild, Kunsthistorikerin, Solothurn

   
     
   
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